Donnerstag, 17. Januar 2013

Markierungsarbeiten

Zum Schneidern gehört das Markieren von Linien, Passzeichen und Hilfspunkten einfach dazu.
Am liebsten verwende ich ganz klassische weiße Schneiderkreide. Mit einem Kreidespitz hält sich meine Kreide immer gut in Form und mit der langen Kante aufgesetzt, gibt sie meist ausreichend Farbe ab. (Häufiger Fehler bei der Arbeit mit Schneiderkreide: Sie ist zu stumpf oder es wird versucht, nur mit der Ecke zu zeichnen- dabei schiebt man meist nur den Stoff und erhält undefinierte dicke Kreidespuren)

Manchmal ist aber auch mir eine normale Kreidelinie nicht filigran und präzise genug.
Übliche, anspitzbare Kreidestifte (kennt Ihr bestimmt- gibt es oft im Doppelpack mit so albernen Bürstchen am Deckel) taugen nichts. Sie brechen leicht und geben nie genug Farbe ab. Gelstifte kursierten eine Weile als Geheimtipp durchs Netz- doch die Gefahr von Schmierkram ist einfach zu hoch. Und Kreidepulver-Rädchen sind nett- jedoch ist die Linie sehr flüchtig- also bestenfalls geeignet, für ganz kurzfristige Markierungen.

Neu in meinem Nähkörbchen ist aber jetzt ein Kreidestift von Prym, der wie ein Druckbleistift arbeitet statt mit Graphit natürlich mit Kreideminen. Ich bin damit sehr zufrieden.
Auf glatten Stoffe bekommt man eine herrliche, präzise Linie. Man muss nicht fest drücken- die Mine schreibt wunderbar weich und leicht.

Tipp für top Markierungen

Für Walk und voluminöse weiche Stoffe geht der Stift nicht wirklich gut- da lobe ich mir dann wieder die klassische Schneiderkreide.
Die Minen gibt es natürlich als Nachfüllpack- und auch in farbig aber farbige Markierungen vermeide ich so gut wie möglich


 Ich wünsche viel Vergnügen beim Markieren!


...

Kommentare:

  1. naaaaa toll ... jetzt hab ich schon wieder Geld ausgegeben ^^

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  2. ja stimmt, meine kreide ist stumpf und zerrt am stoff ;) ich werde deine tipps mal testen!

    und deine für deinen liebe kommentar zu den äpfeln ;)

    liebe grüße . tabea

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  3. anspitzbare Kreidestifte sind wirklich .............!
    Dank Deinen Tipps komme ich auch besser mit der Kreide zurecht - der Druckmarker ist wirklich eine Supersache für Feinstriche - (die ich ja gerne vergesee).

    Liebe Grüße
    Dagmar

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  4. Dass es so einen Stift gibt wußte ich gar nicht. Ob man damit auch auf eine Tafel schreiben kann? Mir sind die Tafelkreiden immer zu stumpf...

    Lieber Gruß, Katja

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    1. Hui- ich befürchte, die Minen sind für eine Tafel doch arg fein. Habe es gerade getestet und es geht- aber eben sehr filigran.
      Ich habe dafür so "Flüssigkreide" von Edding- das geht super. Ansonsten gibt es auch noch sog. Heft-und Tafelstifte http://www.faber-castell.de/38238/Online-Katalog/fcv2_katalog.aspx?cid=7353&aid=181278- ddie sind fein- aber eben nicht zu arg.

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  5. Gerade heute wollte ich etwas filigranes auf Stoff markieren, danke Dir für den Tipp.
    herzlich Judika

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